Die Natürliche Wirtschaftsordnung
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Eine ganz kurze Einführung

Hier sehen Sie das "EKG" der Krankheit unseres Wirtschaftssystems (wenn nicht, JavaScript aktivieren):

Eine Vermögenssteuer – wie sie die Bereitsteller der Reichtumsuhr fordern – wäre wichtig und wünschenswert, allerdings lindert sie nur das Symptom und beseitigt die Ursache nicht.

99 Prozent der Menschen sehen das Geldproblem nicht. Die Wissenschaft sieht es nicht, die Ökonomie sieht es nicht, sie erklärt es sogar als "nicht existent". Solange wir aber die Geldwirtschaft nicht als Problem erkennen, ist keine wirkliche ökologische Wende möglich.

Prof. Hans-Christoph Binswanger

Was wir nicht wollen: Reiche arm und Arme reich oder alle gleich machen.

Aber wir arbeiten an sozialer Gerechtigkeit und wirklicher Sicherheit.

Oben sehen Sie, dass das reichste Zehntel der Bevölkerung fast zwei Drittel des Nettoprivatvermögens besitzt, während das ärmste Zehntel verschuldet ist – beide Tendenzen ständig steigend. Das liegt daran, dass die Reichen ständig exponetiell die Zinsen kassieren, welche die Armen entrichten müssen. Dies ist der wichtigste Grund dafür, dass Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden!

Auch wenn die Geldinstitute noch so sehr darum werben, Ihr Geld "arbeiten zu lassen": Ein Stück Papier oder Metall hat noch nie einen Finger krumm gemacht. Immer müssen die, die wenig haben, für die, die zu viel haben, arbeiten. Wundert Sie die soziale Schere noch?

Der Sozialreformer Silvio Gesell erkannte die Ursache: Das Tauschmittel Geld ist der Ware, die es eigentlich ersetzen soll, überlegen: Je mehr man davon hat, desto mehr wird es. 1932/33 wurde z.B. in Wörgl/Tirol mit großem Erfolg Alternativgeld erprobt, dann aber verboten, weil es dem Zinsgeld zu gefährlich wurde.

Auf vielen Gebieten wird mit guten Aussichten an einer Verbesserung der Lebensqualität gearbeitet, insbesondere beim Umweltschutz. Die Habgier ist der Hauptgrund dafür, daß unsere Erde schon so sehr zerstört wurde.

Aber um nicht nur an Symptomen zu kurieren, sondern das Übel an der Wurzel zu packen, brauchen wir eine natürliche Wirtschaftsordnung; das entdecken zunehmend auch kirchliche und sozial engagierte Gruppierungen.

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